Vor kurzem habe ich meinen ersten Workation‑Trip geplant und mich für einen Testlauf in Berlin entschieden. Ich habe bewusst klein angefangen: Anreise am Donnerstagabend, Arbeiten am Freitag im ipartment Berlin Mitte, @HOME by Best Western und den Samstag komplett frei, um Berlin in Ruhe zu fühlen. Die Kurzversion: Kann ich euch absolut empfehlen, gerade wenn ihr ohne großen Druck austesten wollt, ob das Workation-Konzept zu euch passt.
Anreisetag: Ankommen und Einrichten
Am frühen Abend erreiche ich – auf wundersame Weise ohne Bahn Drama – entspannt mein Apartment in Berlin. Da ich ohne Auto unterwegs bin, ist die Unterbringung kein Thema für mich. Solltet ihr mit eurem Privatwagen unterwegs sein, plant die Unterbringung vorher. Ich würde das Auto außerhalb Berlins stehen lassen, da die Stadt super vernetzt und die Lage optimal für die Nutzung der Bahn ist. Optional könnt ihr im Apartment gegen eine kleine Gebühr auch ein Fahrrad leihen.
Schon beim Betreten meines Apartments habe ich eher das Gefühl, in eine eigene Stadtwohnung auf Zeit einzuziehen als in ein klassisches Hotel. Ich packe meinen Koffer aus, richte mir meinen kleinen „Arbeitsplatz“ am Schreibtisch ein, lege Laptop, Notizbuch und Kopfhörer bereit, sodass am nächsten Morgen alles mit einem Griff startklar ist.
Es gibt eine ziemlich große und vollausgestattete Küche, in der ich mir schnell noch ein paar Nudeln als Abendessen zubereite, bevor ich mich mit einem Tee auf die Couch verkrümele. Mein Plan für den nächsten Tag: Erst mal schauen, wie gut sich der Alltag im Apartment anfühlt. Wie ein ganz normaler Arbeitstag – nur in Berlin.
Workation Tag 1 – Arbeit meets Afterwork
Vormittag: In der „Urlaubsdestination“ arbeiten
Freitagmorgen starte ich gelassen in den Tag. Ich mache mir meinen Kaffee in der eigenen Küche, öffne den Laptop am Schreibtisch und merke ziemlich schnell: Es fühlt sich ein bisschen an wie Zuhause. Keine festen Essenszeiten, kein Durchqueren der Lobby, nur mein Rhythmus in meinen eigenen vier Wänden. Es ist wie das Einmieten im Coworking-Space, nur mit deutlich mehr Privatsphäre.
Zwischen meinen Meetings kann ich aufstehen, kurz die Küche oder das Fenster ansteuern und ein paar Schritte gehen. Ich bin mein eigener Chef und genau das macht es so angenehm. Es fühlt sich nach meinem Homeoffice in einer anderen Stadt an und bietet mir all den Freiraum, den ich mir gewünscht habe.
Mittagspause: Pause im Freien und die eigene Küche
In der Mittagspause gehe ich kurz raus, spaziere zum nahegelegenen Edeka und hole, was ich für einen schnellen Lunch sowie Snack brauche. Ihr habt im direkten Umfeld des Apartments zahlreiche fußläufig erreichbare Supermärkte die ihr ansteuern könnt und ich bin über das zuckersüße Coffee Circle Wedding gestolpert, bei dem ihr fair gehandelten Coffe-to go und andere Leckereien mitnehmen könnt. Zurück im Apartment koche ich mir etwas, entspanne mich und genieße, dass ich nicht in einem vollen Restaurant sitzen muss.
Nachmittag: Neue Umgebung und Neue Routinen
Der Nachmittag gehört dem Deep Work. Eine neue Umgebung hilft mir, mich von den gewohnten Mustern und Strukturen zu lösen und Neues auszuprobieren. Am späten Nachmittag den Laptop zuzuklappen, fühlt sich sehr befriedigend an. Ein sehr voller Tag, mit dem Bonus, dass nicht mein Zuhause mit all dem Alltag und Haushalt, sondern „Berlin“ auf mich wartet.
Abend: Afterwork in der Stadt
Für den Abend habe ich mir ein Afterwork‑Programm ausgesucht, das gut erreichbar und nicht zu kompliziert ist. Nur 5-10 Gehminuten trennen mich vom MARS | Küche & Bar, das im Sommer sicher auch ein Highlight ist. Im nahegelegene Forsberg probiere ich einen Cocktail, der wirklich nur zu empfehlen ist.
Der Weg zurück ins Apartment ist angenehm kurz. Genau der Charme, den ich mir von meiner Workation erwartet habe. An einem produktiven Arbeitstag trotzdem abschalten zu können.
Workation Tag 2 : Day off in Berlin
Samstagmorgen
Der Samstag gehört mir und der Stadt. Kein Wecker, keine Mails, keine To‑Dos – nur die Frage: Worauf habe ich heute Lust? Ich frühstücke im OOFT Coffee & Lunch, das direkt auf der anderen Straßenseite mit leckeren Brunch-Ideen sehr verlockend war und mir den Start in den Tag sehr komfortabel gestaltet. Ich kann bequem zum Apartment zurück, um meine Tasche und die Kamera zu holen.
Komfortabel in die Stadt
Keine zwei Gehminuten vom ipartment Belin Mitte, @HOME by Best Western entfernt, liegt die Bahnstation Wedding. Sehr praktisch, da hier sowohl die U-Bahn, als auch die Straßenbahn hält, sodass es viele Optionen für eine Fahrt in die Stadt gab. Ich bin an der Gartenstraße für einen kurzen Boxenstop an einem weniger touristischen Teil der Berliner Mauer ausgestiegen. Das Teilstück an der Liesenstraße eignet sich bestens für Bilder.
Die Nebensaison als perfekter Testzeitraum

Danach geht es weiter in die City zu klassischeren Touristen-Hotspots, die in der Nebensaison jedoch deutlich angenehmer sind. Die Stadt ist spürbar leerer und ich habe nicht das Gefühl, mich überall durch Menschenmassen drängen zu müssen. Für einen ersten Testlauf war das perfekt! Mehr Raum, mir Ecken auszugucken, die für einen längeren Aufenthalt geeignet wären und mehr Platz in den kleinen Cafés und Restaurants.
Kulinarisch Neues entdecken
Nahe des Monbijou Parks und der Spree war ich zum ersten Mal Georgisch essen und kann sagen; Das Kin Za ist ein Erlebnis für sich! Das Restaurant ist optisch und kulinarisch eine echte Empfehlung und die nahegelegene Bahnstation an der Oranienstraße, erleichtert euch die Heimreise in die eigenen vier Wände. So habe ich noch genug Zeit, um gemütlich meine Sachen zusammenzupacken.
Mein Fazit
Für mich war dieser kurze Workation‑Trip meine „Generalprobe“: Kann ich abseits meines gewohnten Arbeitsumfeldes wirklich gut arbeiten? Ist der Arbeitsalltag inklusive Essen gut strukturierbar und habe ich tatsächlich was von der fremden Stadt, wenn der Job nicht zu kurz kommen soll?
Mein Ergebnis: Es hat so gut funktioniert, dass ich mir sehr sicher bin, im Spätsommer wiederzukommen. Länger, mit mehr Zeit für Ausflüge in den Stadtpark, laue Sommerabende draußen und vielleicht die eine oder andere Festival‑ oder Konzertnacht. Mit Freunden im Gepäck wird das Ganze sicherlich noch schöner und dank der Apartments, hat jeder einen Rückzugsort. Optional könnt ihr auch statt zwei, die größere Apartmentvariante, um genügend Raum für die Arbeit und die eigene Privatsphäre zu haben.














